Biografie 

RITCHIE BLACKMORE’S RAINBOW

 

Die Geschichte von Ritchie Blackmore’s Rainbow ist mitnichten eine Geschichte voller Missverständnisse, sondern eine einmalige. Auch wenn die Band um den ehemaligen Deep Purple-Gitarristen mit einer Unterbrechung nur knapp über zehn Jahre existierte, hat sie deutliche Spuren in der Rock-Historie hinterlassen. Ein kurzer Rückblick auf die Geschichte einer Band, die nun als Headliner der beiden exklusiven „Monsters Of Rock“-Open Airs im deutschsprachigen Raum am 17. Juni 2016 auf der Loreley und am 18. Juni in Bietigheim-Bissingen eine dritte Auferstehung feiert.

 

Nach der Umbesetzung des legendären Mark II-Line-Ups 1973 ist Ritchie Blackmore trotzdem nicht zufrieden: Mit der Hinzunahme von Sänger David Coverdale und Bassist/Sänger Glenn Hughes, die Ian Gillan und Roger Glover beerben, ändert sich der Sound der britischen Hardrock-Pioniere. Obwohl sie mit „Burn“ und „Stormbringer“ in einem Jahr (1974) zwei relativ erfolgreiche Alben auf den Markt bringen, gefällt dem Gitarristen die funkige Ausrichtung nicht. Als seine Stammband die von ihm vorgeschlagene Single „Black Sheep Of The Family“ (geschrieben von Steve Hammond von Quatermass) ablehnt, versucht er es allein. Im Dezember 1974 geht er mit vier Fünfteln der amerikanischen Band Elf ins Studio, die nicht nur mehrmals als Vorgruppe von Deep Purple fungierten, sondern auch bei deren Plattenfirma Purple Records unter Vertrag stehen. Die Zusammenarbeit mit Craig Gruber (b, gestorben 2015), Gary Driscoll (dr, gestorben 1987), Mickey Lee Soule (k) sowie Sänger Ronnie James Dio (gestorben 2010) klappt reibungslos, es entsteht mit „Sixteenth Century Greensleeves“ ein erster eigener Song, im Februar und März 1975 nimmt die Band dann in den Münchner Musicland Studios im Arabella Park-Hotel mit Produzent Martin Birch (Fleetwood Mac, Deep Purple) ein komplettes Album auf.

 

Blackmore benennt seine neue Formation übrigens nicht etwa nach dem gigantischen Bühnen-Regenbogen auf dem ‚California Jam‘-Festival, auf dem Deep Purple am 6. April 1974 neben Emerson, Lake & Palmer Co-Headliner sind, sondern nach einer seiner Lieblingsbars, dem ‚Rainbow Bar And Grill‘, auf dem Sunset Boulevard in West Hollywood/Los Angeles. Am 7. April 1975 spielt Blackmore in Paris seine letzte Show mit Deep Purple, am 21. Juni wird sein Ausstieg offiziell bekannt gegeben. „Ritchie Blackmore’s Rainbow“ erscheint schließlich am 4. August. Wer ein weiteres Bombast-Rock-Statement des stets schwarz gekleideten Musikers erwartet hat, wird eines Besseren belehrt: Statt den Fokus auf seine zweifellos vorhandene Virtuosität zu legen, stellt Blackmore den Sound seiner neuen Gruppe in den Mittelpunkt, indem er seine Vorliebe für Johann Sebastian Bach auslebt.

 

Passend zu Dios Stimmumfang, kombiniert mit dessen Faible für mystische Mittelalterthemen, kreiert Blackmore Rocksongs mit deutlichen Verweisen auf die Renaissance und den Barock. Stücke wie „Man On The Silver Mountain“ basieren zwar auf markanten Rock-Riffs, aber mit den traumhaften Balladen „Catch The Rainbow“ und vor allem „Temple Of The King“ setzen Rainbow neue Maßstäbe. Obwohl das Album ein großer Erfolg wird (Platz 11 in England, Platz 30 in den USA), sucht sich der Namensgeber für die Live-Konzerte neue Musiker, einzig Dio bleibt an Bord. Mit dem englischen Drummer Cozy Powell (gestorben 1998), dem schottischen Bassisten Jimmy Bain und dem amerikanischen Keyboarder Tony Carey steht Blackmores Wunschformation, die am 10. November 1975 im kanadischen Montreal ihre Live-Premiere feiert. Mit nur neun Songs an neuem Material bauen Rainbow, wie die Band von nun an offiziell heißt, schon Stücke des Zweitlings „Rising“ ein, u.a. „Do You Close Your Eyes“, „Stargazer“ und „A Light In The Black“. „Rising“ entsteht wie sein Vorgänger in München im Februar 1976, drei weitere Songs werden während der Proben geschrieben: „Tarot Woman“, „Run With The Wolf“ und „Starstruck“.

 

Der klassische Rainbow-Rock ist geboren, das Timing könnte nicht perfekter sein: Deep Purple haben sich inzwischen aufgelöst, Led Zeppelin müssen pausieren und Black Sabbath stecken mitten in einer Drogenkrise – allein Rainbow halten die Fahne des britischen Hardrocks hoch. Denn bei „Rising“ (Veröffentlichung: 17. Mai 1976) stimmt alles: Cover, Songs und Texte. Für die folgende siebenmonatige Welttour lässt sich Blackmore erneut etwas einfallen, denn der gewaltige Opener „Kill The King“ ist bis dato noch nicht aufgenommen, zeugt aber von der hohen Qualität, auf der diese, für viele beste, Rainbow-Besetzung arbeitet. Das Live-Dokument „On Stage“, kommt am 7. Juli 1977 auf den Markt, später folgen noch weitere Aufnahmen der Tour, u.a. „Live In Germany 1976“ (1991, endlich auch mit dem ‚vergessenen‘ „Stargazer“) und eine Deluxe-Edition (2012).

 

Die Produktion des nächsten Studiowerks erweist sich aufgrund der Personalentscheidungen Blackmores als schwierig: Carey und Bain werden gefeuert, die Sessions im Sommer 1977 bei Paris sind chaotisch. Blackmore selbst muss auf einigen Songs von „Long Live Rock’n’Roll“ Bass spielen, bevor der Australier Bob Daisley (u.a. Chicken Shack) einsteigt. Mit dem neuen kanadischen Keyboarder David Stone wird das Album im Dezember 1977 beendet, nachdem die Band vorher ausgiebig tourt. Das dritte und letzte Album der Dio-Ära erscheint am 7. April 1978 und ist die Weiterführung des „Rising“-Konzepts: Mit dem schnellen „Kill The King“, dem episch-atmosphärischen „Gates Of Babylon“ (die einzige Aufnahme der kompletten neuen Besetzung), dem eingängigen „L.A. Connection“ und der Ballade „Rainbow Eyes“ ist die Klassiker-Dichte erneut hoch. Doch mit dem deutlich kommerzielleren Titelsong hat Blackmore die neue Marschrichtung angedeutet: Er möchte Rainbow, ähnlich wie es wenige Jahre zuvor Fleetwood Mac getan haben, neu erfinden und massentauglicher machen.

 

Das schmeckt Dio nicht, er steigt aus, Daisley und Stone werden im Dezember 1978 gefeuert. Blackmore holt seinen alten Deep Purple-Kollegen Roger Glover ins Boot, dieser wird nicht nur Produzent, sondern nach einigen Versuchen mit anderen Musikern auch Bassist. Außerdem empfiehlt Powell den englischen Keyboarder Don Airey (u.a. Colloseum II). Als Ian Gillan Blackmores Angebot nach einigen Jamsessions zwischen Weihnachten und Neujahr 1978 ablehnt und auch Brian Johnson (später AC/DC) nicht richtig passt, findet man mit Graham Bonnet (The Marbles) endlich den Dio-Ersatz. „Down To Earth“ (VÖ: 28. Juli 1979) ist der ersehnte kommerzielle Durchbruch: Mit den Singles „Since You Been Gone“, einer Russ Ballard-Komposition (Platz 6), und „All Night Long“ (Platz 5), sind Rainbow in den englischen Charts vertreten. In den USA hingegen geht der Plan nicht auf, „Down To Earth“ erreicht nur Platz 66, in England jedoch Platz 6 und in Deutschland 19.

 

Nach der ersten Ausgabe des ‚Monsters Of Rock‘-Festivals im englischen Donington Park am 16. August 1980, bei dem Rainbow nach u.a. Saxon, den Scorpions und Judas Priest vor 35.000 Zuschauern Headliner sind, steigt Powell, enttäuscht über die musikalische Neuausrichtung in Richtung Bands wie Foreigner, aus. Inmitten der Aufnahmen des nächsten Albums verschwindet auch Bonnet. Mit dem US-Sänger Joe Lynn Turner (Ex-Fandango) und seinem unbekannten Landsmann Bobby Rondinelli ist schnell Ersatz zur Stelle. „Difficult To Cure“ (VÖ: 3. Februar 1981) ist dank der Top 3-Single „I Surrender“ (erneut von Russ Ballard verfasst) ein weiterer Erfolg. Auch in den USA landet das fünfte Rainbow-Album auf Platz 50. Nach der Tour steigt Airey im Dezember 1981 aus, er wird durch David Rosenthal ersetzt. „Straight Between The Eyes“ (VÖ: 10. Juni 1982) ist erneut kommerziell ausgerichtet, die Single „Stone Cold“ wird in den USA ein Top 40-Hit, das Album landet dort auf Platz 30.

 

Rainbow sind auf dem Höhepunkt ihres Erfolges in Nordamerika, während sie ihre Heimat auf der Tour nicht berücksichtigen. Trotzdem kommt auch dort das siebte und letzte Album dieser Rainbow-Ära gut an: „Bent Out Of Shape“ (VÖ: 24. August 1983) mit seiner klassischen Radio-Single „Street Of Dreams“ und dem neuen Drummer Chuck Burgi (Ex-Balance) erreicht Platz 11, in Deutschland Platz 25, in den USA Platz 34. Am 14. März 1984 spielen Rainbow ihren letzten Gig in Tokio/Japan, nachdem Blackmore einer Reunion von Deep Purple Mark II zugestimmt hat. Es folgen noch mehrere Compilations, u.a. „Finyl Vinyl“ im März 1986. Nach seinem zweiten Ausstieg bei Deep Purple 1993 reformiert er Rainbow erneut, allerdings nur für ein Album („Stranger In Us All“, 1995) und eine Tour und mit (damals) eher unbekannten Session-Musikern: dem Schotten Doogie White (v), den Amerikanern Paul Morris (k), Greg Smith (b) und John O’Reilly (dr). Am 31. Mai 1997 tritt diese Besetzung zum letzten Mal im dänischen Esbjerg unter dem Rainbow-Banner auf. Danach gründet der Namensgeber zusammen mit seiner Ehefrau Candice die Renaissance-Band Blackmore’s Night.

 

Der Rest ist eine andere Geschichte…                     

 

Biographie

RITCHIE BLACKMORE’S RAINBOW

 

The history of Ritchie Blackmore’s Rainbow is unique. The band fronted by the legendary Deep Purple guitarist existed only for about ten years but has had a major impact on the history of Rock music. Time for a short retrospective on the story of a legendary band which exclusively headlines the only two “Monsters Of Rock” open airs in the German-speaking territory on 17 June 2016 at the Lorely and on 18 June in Bietigheim-Bissingen.

 

Having changed the Mark II line-up of Deep Purple in 1973, Ritchie Blackmore was not entirely satisfied. Singer David Coverdale and bassist/singer Glenn Hughes had replaced Ian Gillan and Roger Glover, but the sound of the British hard rock pioneers had changed. Although their two new albums "Burn" and "Stormbringer" were relatively successful during 1974, the guitarist extraordinaire was not happy with the funkier direction the group was taking. When his band mates refused to cover one of his then favourite tunes, 'Black Sheep Of The Family' (written by Steve Hammond of Quatermass), he had a go himself. In December 1974, he ensconced himself at the studio with four members of American band Elf who had supported Purple on a number of North American tours and were also signed to their label, Purple Records. Working with Craig Gruber (b, died in 2015), Gary Driscoll (dr, died in 1987), Mickey Lee Soule (k) and singer Ronnie James Dio (died in 2010) was so much fun that they recorded another new number entitled 'Sixteenth Century Greensleeves'. In February and March 1975, the band went to the Musicland Studios at the Arabella Park Hotel in Munich/Germany with producer Martin Birch (Fleetwood Mac, Deep Purple) to record a full album. Coincidentally, Blackmore did not name his act after the gigantic rainbow that lit the stage at the ‘California Jam’ festival, which Deep Purple co-headlined with Emerson, Lake & Palmer on 6 April 1974, but after one of his favourite watering holes, the famous Rainbow Bar And Grill on Sunset Boulevard in West Hollywood/Los Angeles.

 

7 April 1975 marked Blackmore’s last show with Deep Purple, which took place in Paris/France, before he officially quit the band on 21 June. "Ritchie Blackmore’s Rainbow" arrived at the stores on 4 August. Anybody expecting another bombastic rock statement from the Man in Black was proved wrong: instead of putting the focus on his virtuoso guitar style, Blackmore highlighted the sound of his new outfit by playing out his love for classical music icon Johann Sebastian Bach. Perfect for Dio’s voice and combined with his foible for mystic mediaeval themes, Blackmore created rock songs with obvious hints of Renaissance and Baroque music. Tunes like 'Man On The Silver Mountain' were still based on his familiar riffs, but Rainbow were about to set new standards with the beautiful ballad 'Catch The Rainbow' and the soon-to-be-classic 'Temple Of The King'. Despite the album’s great success (# 11 in England, # 30 in the USA), Blackmore replaced all musicians for the upcoming live gigs – with the exception of the almighty Dio. In British drummer Cozy Powell (died 1998), Scottish bassist Jimmy Bain and American keyboardist Tony Carey, Blackmore had found his dream team which debuted live in Montreal/Canada on 10 November 1975. With only nine songs of new material under their belt, Rainbow, as the new band was called, had to throw in three newly-written tracks from their upcoming second album "Rising": 'Do You Close Your Eyes', 'Stargazer' and 'A Light In The Black'.

 

After the tour, "Rising" was recorded in February 1976, also in Munich, three more songs – 'Tarot Woman', 'Run With The Wolf' and 'Starstruck' – having been written during rehearsals. The classic Rainbow rock was born, and the timing couldn’t have been better: Deep Purple had split up, Led Zeppelin had to take a long break due to Robert Plant’s health issues, and Black Sabbath found themselves on a self-inflicted drug-related decline – in other words: Rainbow were the only significant British band flying the Hard Rock flag at that time. So "Rising" (release date: 17 May 1976) was the ultimate winner: artwork, songs and lyrics fitted together perfectly, Blackmore himself springing another surprise for the group’s upcoming seven-month word tour: the awesome opener 'Kill The King' had not been recorded yet but was to prove the outstanding musical quality of this Rainbow line-up, considered to be the best in the band’s history. The tour’s live recording "On Stage" was released on 7 July  1977.

 

Later on, more recordings from that legendary tour were released, among them "Live In Germany 1976" (released in 1991, featuring the forgotten gem 'Stargazer') and a deluxe edition (2012). But difficulties arose during the production of the next studio album as Blackmore had decided to fire Carey und Bain. The sessions in Paris in summer 1977 were chaotic, Blackmore having to record most of the bass parts on "Long Live Rock’n’Roll", before the Australian Bob Daisley, formerly of Chicken Shack, stepped in. The band went on tour with new Canadian keyboardist David Stone and finished the album in December 1977. The third (and final) studio album from the Dio era was released on 7 April 1978, featuring, again, the successful concept from "Rising": the blistering opener 'Kill The King', the epic and atmospheric 'Gates Of Babylon' (the only recording by the full new line-up), the haunting 'L.A. Connection' and the beautiful ballad 'Rainbow Eyes' were Rainbow classics from the start.

 

But with the more commercial arena-style, sing-along title track, Blackmore was heading towards the direction he had in mind for the future, being an admirer of the reinvented Fleetwood Mac who had also undergone major changes a couple of years before. He wanted Rainbow to be a band for the masses. Dio, who didn’t like that idea at all, quit, and Daisley and Stone were fired in December 1978. Blackmore contacted his old Purple colleague Roger Glover who initially was to supervise his new vision as a producer, but ended up doubling as the group’s new bass player after auditions with a large number of musicians hadn’t worked out. In addition, Cozy Powell recommended his old band buddy from Colloseum II, keyboardist Don Airey, who came on board at the end of the year. After Ian Gillan had declined Blackmore‘s offer to join after a few jam sessions between Christmas and New Year’s Eve and Brian Johnson (who went on to be AC/DC’s new singer in April 1980) didn’t work out either, Powell was responsible for another new member: relieving his boredom with a game called ‘Who knows this song?’, he discovered Graham Bonnet (The Marbles), and the band was complete again. "Down To Earth" (released on 28 July 1979) marked the commercial breakthrough that Rainbow were heading for: the singles 'Since You Been Gone', a Russ Ballard composition (# 6), and 'All Night Long' (# 5) propelled Rainbow into the British charts. In the US, the plan didn’t quite work out, "Down To Earth" reaching only # 66 in the Billboard charts, # 6 in England and #19 in Germany.

 

After headlining the very first edition of the now legendary ‘Monsters Of Rock’ festival at Donington Park in the UK on 16 August 1980, with up-and-coming acts such as Saxon, the Scorpions and Judas Priest watched by more than 35,000 fans, Powell called it a day. He’d had enough of the radio-friendly, commercial sound very much along the lines of AOR acts such as Foreigner. During the pre-production of the next album, Graham Bonnet, dissatisfied with tunes like 'I Surrender', also left the fold.

 

 

But Blackmore filled his ranks very fast: US vocalist Joe Lynn Turner (ex-Fandango) and his hitherto unknown fellow-countryman Bobby Rondinelli joined Rainbow at the end of 1980. "Difficult To Cure" (released on 3 February 1981) was a great success courtesy of the aforementioned top 3 single 'I Surrender' (also written by Russ Ballard). The fifth Rainbow album made # 50 in the US, but after the tour Airey had had enough, left the band in December 1981 and was replaced by David Rosenthal. "Straight Between The Eyes" (released on 10 June 1982) was even more commercial, the single 'Stone Cold' making the top 40 in the US and the album reaching # 30.

 

Rainbow were at their peak in North America, but didn’t tour in their native Britain. Regardless of that, the seventh and final Rainbow album of that era garnered great reviews: "Bent Out Of Shape" (released on 24 August 1983), featuring the classic radio single 'Street Of Dreams' and new drummer Chuck Burgi (ex-Balance), reached # 11 in the UK, # 25 in Germany, and # 34 in the US. 14 March 1984 saw Rainbow play their final gig in Tokyo/Japan after Blackmore agreed to a reunion of Deep Purple Mark II. A few compilations, such as "Finyl Vinyl" (March 1986) followed. After quitting Purple for the second and final time in 1993, he reformed Rainbow, but for just one album ("Stranger In Us All", 1995) and tour, featuring unknown session musicians like Scottish vocalist Doogie White (now singing for Michael Schenker) and the Americans Paul Morris (k), Greg Smith (b) and John O’Reilly (dr). That incarnation‘s last gig took place in Esbjerg/Denmark on 31 May 1997. Subsequently, the Man in Black went on to found the Renaissance act Blackmore’s Night together with his wife Candice.

 

And the rest is another story…                                                 

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FR, 17.06.2016

Loreley

Freilichtbühne

Sankt Goarshausen

Einlass: 16:00 Uhr

Beginn:  ca. 17:00 Uhr 

SA, 18.06.2016

Festplatz am Viadukt

Bietigheim-Bissingen

(Nähe Stuttgart)

Einlass: 16:00 Uhr

Beginn:  ca. 17:00 Uhr 

* Änderung der Uhrzeiten vorbehalten!

TICKETS:

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